Erkenntnisse
aus den Praxisprojekten:

 

Dokumentation und exemplarischer Ablauf

 

Methodensammlung

 

Impressionen

 

Projektflyer als PDF

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalte des Projekts


Ende 2014 gab es sehr großes Interesse und mediale Aufmerksamkeit um die sogenannten „Pick-up-Artists“. Männliche Jugendliche und junge Männer wurden hier auf Seminaren „geschult“, wie sie mithilfe von Manipulationstechniken und emotionaler Abhängigkeiten bis hin zu körperlichen Übergriffen junge Frauen „erobern“. Anscheinend gibt es Personen, die der Meinung sind, dass männliche Jugendliche und auch junge Männer eine Unterstützung beim „Anbaggern“ von Frauen benötigen. Wie dann eine solche Unterstützung aussieht bzw. wie sexistisch und abwertend die Methoden sind, die angewandt werden, konnte in den Medien verfolgt werden.

Eine gleichberechtigte Partnerschaft kann jedoch nie auf Ausbeutung, Missbrauch und Gewalt, sondern nur auf gegenseitigem Respekt, Fürsorge für sich selbst und der Beachtung von Grenzen basieren.
Um dem nicht nur in der wachsenden „Pickup-Szene“ verbreiteten Bild von Frauen als Junge Frau und junger Mann im DialogObjekt, das es zu erobern gilt, entgegenzuwirken und um männlichen und weiblichen Jugendlichen für einen gegenseitig respektvollen Umgang zu sensibilisieren, wurde das Modellprojekt „Wenn ich du wäre…“ initiiert. Es bietet den Raum, das individuelle Rollenverständnis zu reflektieren und das Bewusstsein über eigene Gefühle und Bedürfnisse zu wecken, was die Basis einer gewaltfreien und respektvollen Partnerschaft ist.
Um die Heteronormativität nicht grundsätzlich als gegeben hinzunehmen, geht es in erster Linie im Projekt zunächst darum, was sich jedes Individuum von einer Beziehung wünscht, losgelöst von Hetero- oder Homosexualität.



Struktur:

  • 3 Projektstandorte
  • Alter der Jugendlichen ab 14 Jahren
  • bis zu 16 Jugendliche (paritätisch besetzt) pro Standort
  • 3 Treffen (mindestens eine Doppelstunde pro Treffen), kann individuell je nach
    Strukturen vor Ort angeglichen werden
  • 1. Kennen-lernen, arbeiten zu Zuschreibungen
  • 2. Switchen der Rollen (Beobachtungen im Alltag)
  • 3. Bedarfe und Ideen zur Partnerschaft entwickeln

 

Zeitlicher Ablauf:
Juni 2015: 
Akquise (Vorstellung bei interessierten Institutionen
Erstellung der Webseite)
Juli 2015: 
Vorbesprechungen mit den Institutionen
August – Dezember 2015: 
Durchführung der Projekte
Jan./Februar 2016:
Auswertung/Reflexion, Dokumentationserstellung

junge Frauen und Männer im Gesrpäch